Intimpiercings stechen Frau

, Von Michael Kraus, 17 min Lesezeit

Intimpiercings stechen bei Frauen – Arten, Verlauf & Tipps

Du möchtest dir ein oder gleich mehrere Intimpiercings stechen lassen und hast noch offene Fragen dazu? Wir von Taffstyle haben die Antwort für dich. Als absolute Experten rund um Körperschmuck haben wir für dich einen ausführlichen Guide zu Piercings im Intimbereich von Frauen erstellt. Erfahre hier alles über die verschiedenen Arten, den Ablauf, die Heilung und mehr!

Suchst du noch nach passenden Schmuckstücken, die du nach der Abheilung einsetzen kannst, dann schau dich gerne in unserem breiten Sortiment um. Bei uns findest du zahlreiche stylische Intimpiercings für Frauen in einzigartigen Designs – und aus besonders hautverträglichen Materialien.

Warum lassen sich Frauen Intimpiercings stechen?

Ein Intimpiercing stechen zu lassen, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Viele Frauen, die sich ein solches Schmuckstück wünschen, tragen bereits Piercings an anderen Körperstellen und möchten nun neue Möglichkeiten entdecken. Mit einem schönen Intimpiercing kannst du zeigen, wer du bist, und dich für dich selbst und deinen Partner oder deine Partnerin schmücken.

Ein Piercing im Intimbereich ist jedoch nicht nur eine optische Entscheidung, es kann auch ein Ausdruck von Selbstbestimmung sein. Dazu kommt der sinnliche Aspekt: Manche Arten von Intimpiercings können das Lustempfinden steigern oder sorgen einfach für mehr Aufregung und ein neues Körpergefühl im Bett. Was ist dein Grund?

Diese Arten von Intimpiercings gibt es bei Frauen

Während sich Piercings bei allen Geschlechtern größtenteils ähneln, ist das bei Intimpiercings für Männer und Frauen aus offensichtlichen Gründen nicht der Fall. Frauen haben hier einige Optionen, um ihren Intimbereich zu schmücken. Wir stellen dir einige beliebte Varianten des Vulva Piercings einmal im Detail vor.  

Klitorisvorhautpiercing

Dieses Intimpiercing kannst du dir als Frau sowohl vertikal als auch horizontal stechen lassen. Das Piercing geht hierbei nicht durch die Klitoris selbst, sondern durch die Vorhaut. Ein vertikales Piercing kann bei manchen Frauen stimulierend wirken, während die horizontale Variante eher aus dekorativen Gründen gewählt wird. Diese Art von Intimpiercing ist bei Frauen besonders beliebt, weil es ästhetisch ansprechend ist und normalerweise gut vertragen wird.

Labienpiercing

Bei dieser Art von Intimpiercing wird der Schmuck durch die Schamlippen gestochen. Es gibt sowohl Vulva-Piercings für die inneren als auch für die äußeren Schamlippen. Häufiger entscheidest du dich für die inneren, da diese weniger schmerzempfindlich und dünner sind. Sowohl einseitige als auch symmetrische Varianten auf beiden Seiten sind beliebt. Auch dieses Intimpiercing kannst du dir meist ohne Komplikationen stechen lassen.

Christina Piercing

Hier sitzt das Schmuckstück an der oberen Verbindung zwischen den äußeren Schamlippen am Venushügel. Das Christina Piercing, für welches wir zahlreiche schöne Schmuckstücke in unserem Shop haben, ist rein ästhetisch und sitzt an der Oberfläche. Die Heilung dauert hier etwas länger, weil es nicht an einer Schleimhaut liegt.

Triangle Piercing

Dieses Piercing im Intimbereich der Frau verläuft horizontal unter der Klitoris, wo die Klitoriswurzel und die Vorhaut zusammentreffen. Es gilt als technisch anspruchsvoll und schmerzhafter als andere Arten von Intimpiercings bei Frauen. Möchtest du ein solches Intimpiercing stechen lassen, solltest du dich unbedingt an sehr erfahrene Piercingstudios wenden.

Weitere Arten

Neben diesen klassischen Schmuckstücken gibt es noch einige weitere Variationen, die du ebenfalls in Betracht ziehen kannst. Dazu gehören zum Beispiel das Nefertiti Piercing, das durch die Klitorisvorhaut sowie den Venushügel verläuft, oder das Isabelle Piercing, das unterhalb der Klitoris verläuft.

So läuft das Stechen eines Intimpiercings bei Frauen ab

Ein Intimpiercing zu stechen, ist im Grunde ähnlich wie das Stechen anderer Piercings auch. Wähle auf jeden Fall ein Piercingstudio, das sich auf diese Piercings spezialisiert hat und viel Erfahrung vorweisen kann. So läuft das Ganze ab:

  1. Beratung: Die Piercerin oder der Piercer spricht mit dir über deine Wünsche und berät dich. Das Stechen findet dann entweder im Anschluss oder zu einem anderen Termin statt.

  2. Vorbereitung: Deine Haut wird gründlich desinfiziert und die Piercerin oder der Piercer markiert die Einstichstellen. Gearbeitet wird immer mit Handschuhen sowie sterilen Nadeln und Schmuck.

  3. Stechen: Nun wird das Piercing mit einer Einwegnadel gesetzt. Das kann etwas wehtun, dauert aber nur wenige Sekunden.

  4. Schmuck einsetzen: In das Loch wird direkt ein Schmuckstück aus geeignetem Material eingesetzt, das keine Allergien hervorruft und besonders hautfreundlich ist.

  5. Nachbesprechung: Wenn noch nicht geschehen, wird dein Studio dich im Anschluss über die richtige Pflege deines Piercings aufklären.

Pflege und Heilung nach dem Stechen

Nach dem Stechen deines Intimpiercings solltest du unbedingt alle Anweisungen deines Piercers beachten und dich um eine gründliche Pflege kümmern. Dazu gehören unter anderem:

  • Die tägliche Reinigung mit Piercing Pflegemittel

  • Der Verzicht auf Badezusätze, Schwimmbad- oder Saunabesuche in den ersten Wochen

  • Kein Geschlechtsverkehr für etwa zwei bis vier Wochen

  • Das Tragen von lockerer Baumwollunterwäsche

Wie lange die Heilung dauert, hängt stark von der Art des Intimpiercings und von deinen individuellen Bedingungen ab. Von wenigen Wochen bis hin zu einigen Monaten ist hier alles möglich. Grundsätzlich verheilen Piercings im Schleimhautbereich etwas schneller.

Materialien & Schmuckstücke für weibliche Intimpiercings

Hast du dir als Frau ein Intimpiercing stechen lassen, dann solltest du dir auch Gedanken darüber machen, welchen Schmuck du tragen möchtest. Wir empfehlen dir auf jeden Fall, auf eine hohe Qualität zu achten. Dazu gehört einerseits eine hervorragende Verarbeitung, damit keine Verletzungen entstehen. Andererseits solltest du nur hochwertige Materialien wählen, die hypoallergen und stabil sind.

Für Vulva Piercings eignen sich vor allem Schmuckstücke aus Titan oder (nach der Abheilung) Chirurgenstahl, da diese hypoallergen und sehr gut verträglich sind. Ebenfalls kannst du zum Beispiel Schmuck aus Echtgold oder bestimmten hautfreundlichen Kunststoffen tragen.

Du suchst nach schönen Schmuckstücken für dein Intimpiercing?

Ein neues Piercing im Intimbereich ist immer eine aufregende Angelegenheit. Wenn es bei dir endlich soweit ist, dass du die Schmuckstücke deiner Wahl einsetzen kannst, dann findest du bei uns die perfekten Kreationen, die ideal zu deinem Stil passen. Ob ganz schlicht, verspielt, edel oder provokant – in unserem Sortiment wirst du fündig. Selbstverständlich verwenden wir ausschließlich hochwertige und hypoallergene Materialien. Schau dich jetzt bei unseren Intimpiercings für Frauen um und bestelle deine Favoriten!

Häufig gestellte Fragen zum Stechen von Intimpiercings bei Frauen

Du hast noch offene Fragen? Dann beantworten wir diese bestimmt in unserem kleinen FAQ:

Tut es weh, als Frau ein Intimpiercing stechen zu lassen?

Wie alle Piercings kann auch ein Intimpiercing beim Stechen Schmerzen verursachen. Allerdings dauern diese nur wenige Sekunden an und werden ganz unterschiedlich wahrgenommen. Die Intensität der Schmerzen ist sehr individuell.

Können Piercings im Intimbereich von Frauen stimulierend wirken?

Einige Piercings im Intimbereich der Frau können eine stimulierende Wirkung haben – zum Beispiel das vertikale Klitorisvorhautpiercing oder das Triangle Piercing. Wie stark und ob dein Intimpiercing jedoch stimuliert, ist ganz individuell. Es gibt also keine Garantie dafür, dass dies dein Sexualleben verbessert.

Kann man die Klitoris piercen?

Man kann die Klitoris piercen, zum Beispiel deren Vorhaut. Dabei ist aber wichtig, dass sich nicht jede Klitoris für ein Piercing eignet. Sie muss groß genug und sichtbar sein und die Vorhaut sollte die Klitoris nicht zu sehr bedecken.

Wie alt muss man für ein Intimpiercing sein?

Piercings können in Deutschland in der Regel ab 14 Jahren im Beisein der Eltern gestochen werden, ab 16 Jahren mit einer schriftlichen Einverständniserklärung. Allerdings bieten einige Studios Intimpiercings erst ab 18 Jahren an. Bist du noch minderjährig, solltest du die Entscheidung für ein Intimpiercing gut überdenken und im Zweifelsfall die Volljährigkeit abwarten, da dieses auch Risiken mit sich bringen kann.


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