Bauchnabelpiercing entzündet

, Von Michael Kraus, 15 min Lesezeit

Bauchnabelpiercing entzündet – das kannst du jetzt tun

Ob du dein Bauchnabelpiercing erst seit Kurzem hast oder schon jahrelang trägst – eine Entzündung kann immer vorkommen. Wir von Taffstyle sind Experten rund um Piercings und wissen genau, was in einem solchen Fall zu tun ist. Wir geben dir hier Tipps rund um entzündete Bauchnabelpiercings und erklären dir genau, wie du jetzt vorgehen musst. Auch wie du eine Entzündung von Heilungssymptomen unterscheidest und wie du einer solchen in Zukunft vorbeugen kannst, erfährst du hier!

Das sind die Ursachen eines entzündeten Bauchnabelpiercings

Dafür, dass sich ein Bauchnabelpiercing entzündet, gibt es einige Gründe. Die Ursache ist fast immer, dass Bakterien oder Keime in die Wunde gelangen. Da das Piercing am Bauchnabel, einer kleinen Körpervertiefung, sitzt, die gute Bedingungen für Krankheitserreger bietet, sind Entzündungen hier gar nicht so selten. Einige Dinge können die Entstehung der Entzündung noch begünstigen. Dazu gehören die folgenden:

  • Zu wenig Hygiene: Besonders in der Zeit nach dem Stechen, aber auch wenn das Piercing verheilt ist, ist eine gute Hygiene unverzichtbar. Wird die Stelle etwa mit schmutzigen Händen berührt oder nicht oft genug mit Piercing Pflegemitteln gereinigt, dann können Keime eindringen und eine Infektion verursachen.

  • Zu enge Kleidung oder Unfälle: Auch mechanische Reizungen führen zu entzündeten Bauchnabelpiercings. Zum Beispiel können enge Hosen, Gürtel oder auch enganliegende Oberteile auf das Piercing drücken und die Haut reizen. Das Hängenbleiben an der Kleidung oder das Ziehen am Piercing können zudem das Gewebe verletzen und so eine Entzündung auslösen.

  • Allergische Reaktion: Ist das Bauchnabelpiercing angeschwollen und rot, dann kann das auf eine allergische Reaktion schließen lassen. Diese entsteht bei minderwertigem, nickelhaltigem Schmuck. Am besten trägst du stattdessen ein Bauchnabelpiercing aus Gold oder noch besser aus Titan oder Chirurgenstahl.

  • Zu früher Schmuckwechsel: Wechselst du vor der Heilung des Bauchnabelpiercings das Schmuckstück, kann sich die Wunde wieder öffnen und Bakterien eindringen.

  • Schwaches Immunsystem: Stress, Krankheit oder Schlafmangel können dazu führen, dass dein Bauchnabelpiercing langsamer verheilt. So haben Keime ein leichteres Spiel.

Symptome: Wie sieht ein entzündetes Bauchnabelpiercing aus?

Vielleicht fragst du dich nun, wie ein entzündetes Bauchnabelpiercing aussieht – schließlich können ja auch während der Heilung bestimmte Symptome auftreten. Grundsätzlich ist eine Entzündung einfach zu erkennen. Es kann vorkommen, dass das Bauchnabelpiercing eitert. Ein gelblich-grüner Ausfluss oder eine Krustenbildung deuten dann auf eine bakterielle Infektion hin.

Auch wenn das Bauchnabelpiercing juckt, brennt und Schmerzen verursacht, sind das Anzeichen einer Entzündung. Optisch deutet ein gerötetes und angeschwollenes Bauchnabelpiercing auf eine Infektion hin. Nicht zuletzt kann ein unangenehmer Geruch hinzukommen.

Beobachte bei all diesen Anzeichen auch deine Gesundheit. Entwickelst du Fieber oder fühlst du dich müde und unwohl, dann solltest du schnell eine Arztpraxis aufsuchen.

Der Unterschied zwischen Entzündung & Heilung eines Bauchnabelpiercings

Die Heilung eines Bauchnabelpiercings kann in den ersten Wochen ähnliche Symptome wie eine Entzündung hervorrufen. Grundsätzlich kannst du bei der Heilung damit rechnen, dass das Bauchnabelpiercing um die Einstichstelle rot wird (vor allem in den ersten Tagen). Auch ein wenig Schorf oder die Absonderung einer klaren Flüssigkeit sowie mäßige Druckschmerzen sind nicht ungewöhnlich. Aufgrund der frischen Wunde sind diese Symptome normal. Sie sollten sich aber nicht verschlimmern und nicht allzu unangenehm werden.

Wenn du dir unsicher bist, ob es sich schon um eine Entzündung handelt, dann kontaktiere am besten direkt dein Piercingstudio des Vertrauens oder deine Hausärztin oder deinen Hausarzt.

Bauchnabelpiercing entzündet – Was tun?

Hast du eine Entzündung festgestellt, ist das zunächst kein Grund zur Sorge, insofern du schnell handelst. Befolge einfach diese Tipps und sorge dafür, dass dein entzündetes Bauchnabelpiercing schnell wieder abheilt.

Wichtig: Bessern sich die Symptome innerhalb von zwei Tagen nicht oder bekommst du Fieber, solltest du dir dringend ärztliche Hilfe suchen!

  1. Schmuck nicht entfernen und unnötig berühren: Wenn das Bauchnabelpiercing Schmerzen verursacht, ist es meist der erste Instinkt, dieses zu entfernen. Das solltest du jedoch auf keinen Fall tun (Ausnahme: eine medizinische Fachkraft weist dich dazu an). Auch das Drehen oder unnötige Anfassen des Piercings solltest du vermeiden. Wasche und desinfiziere dir immer die Hände, wenn du den Schmuck anfassen musst.

  2. Reinige das Piercing: Wenn das Bauchnabelpiercing eitert und angeschwollen ist, solltest du die Stelle schnell mit einer sterilen Kochsalzlösung aus der Apotheke oder einem antiseptischen Wundspray reinigen. Gehe dabei sehr behutsam vor und nutze keine Wattepads, die Fasern hinterlassen. Reibe die Wunde nicht und reinige sie zweimal täglich. Eine zu häufige oder aggressive Reinigung kann die Haut noch weiter reizen!

  3. Lockere Kleidung und weitere Vorsichtsmaßnahmen: Trage bei einem geröteten Bauchnabelpiercing unbedingt nur lockere Kleidung. Zudem solltest du Sportarten vermeiden, bei denen du schwitzt oder den Nabelbereich dehnst. Das gilt so lange, bis die Entzündung vollständig abgeklungen ist.

  4. Von Hausmitteln absehen: Im Netz kursieren einige Hausmittel gegen entzündete Bauchnabelpiercings. Diese können der Wunde mehr schaden als helfen. Nutze bitte ausschließlich medizinische Produkte für die Behandlung.

Jetzt hochwertige Bauchnabelpiercings entdecken

Um eine Entzündung deines Bauchnabelpiercings zu vermeiden, ist nicht nur eine gründliche und regelmäßige Pflege notwendig. Du solltest dich auch für Schmuck aus sehr gut verträglichen Materialien entscheiden – auch dann, wenn das Piercing schon abgeheilt ist!

Diese müssen gar nicht teuer sein. Wir von Taffstyle bieten dir zum Beispiel günstige Bauchnabelpiercings aus Chirurgenstahl und Titan an, die sehr hautfreundlich sind und keine allergischen Reaktionen auslösen. Schau dich gern einmal um und entdecke unsere einzigartigen Designs!

Häufig gestellte Fragen rund das Thema

In unserem kleinen FAQ beantworten wir noch weitere Fragen rund um die Entzündungen.

Warum entzündet sich ein Bauchnabelpiercing nach Jahren?

Es kann vorkommen, dass der Stichkanal nicht vollständig vernarbt ist. So können auch nach Jahren noch Keime eindringen. Reibungen oder Druck, Hauterkrankungen und Reizungen des Gewebes (zum Beispiel durch starke Bewegung) können ebenfalls Auslöser sein. Dazu kommt, dass eine Nickelallergie oft erst nach einiger Zeit entsteht. Vielleicht handelt es sich bei deinen Symptomen um eine allergische Reaktion.

Warum entzündet sich mein Bauchnabelpiercing immer wieder?

Auch hierfür gibt es viele mögliche Gründe. Vielleicht pflegst du dein Piercing nicht richtig, setzt es zu viel Reibung aus oder verwendest Schmuck, der eine Allergie auslöst. Eine nicht richtig abgeheilte Entzündung kann ebenfalls immer wieder aufflammen. Am besten suchst du bei häufigen Entzündungen eine Arztpraxis auf.

Warum tut das Bauchnabelpiercing beim Bewegen weh?

Schmerzen am Bauchnabelpiercing sind bei Bewegung in den ersten Wochen normal. Heilt das Piercing noch ab, solltest du körperliche Belastung vermeiden – vor allem auch, wenn dabei der Bauch gedehnt wird. Es kann zudem sein, dass das Schmuckstück zu lang ist oder nicht richtig sitzt. Außerdem können Schmerzen auf eine beginnende Entzündung hinweisen.


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